Erklärung und Vorteile von Content Management Systemen

Geschrieben von Muff Consulting & Webdesign
Mit dem Einsatz von einem Content Management System (CMS) kann eine Website spielend leicht unterhalten werden. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Wir erklären Ihnen, was ein CMS ist, welche Vorteile es bietet und welche CMS am häufigsten in der Schweiz eingesetzt werden.

Was ist ein Content Management System?

Wie der Name schon sagt, erlaubt es ein Content Management System, die Inhalte einer Website zu verwalten (Content = Inhalt auf Englisch). Das betrifft einerseits die Struktur der Website. Sie können Kategorien, Unterseiten und Beiträge managen. Das alles passiert in einem sogenannten Backend, also auf der „Hinterseite“ der Website. Dieses Backend ist für den Besucher der Website nicht ersichtlich und muss über eine bestimmte Adresse aufgerufen werden. Dort haben die meisten CMS eine leicht verständliche grafische Menüoberfläche. Schaltflächen, Menüstrukturen und Editoren ermöglichen es Ihnen, das CMS intuitiv zu verwenden. Das funktioniert so, wie Sie es von anderen Programmen und Anwendungen bereits kennen.

Um ein CMS optimal einsetzen zu können, ist allerdings ein wenig Einarbeitung erforderlich. Bei der Verwendung von gängigen CMS gibt es häufig Anleitungen, Tutorials oder Videos im Internet zu finden. Falls Sie keine Zeit haben, sich selber einzuarbeiten, übernehmen wir auch die Schulung und bringen Ihnen die Bedienung des CMS bei oder stehen als Supporter auf Abruf zur Verfügung.

Welche Vorteile bietet ein Content Management System?

Keine Lizenzkosten

CMS wie Wordpress, Joomla & Co. sind als Open-Source erhältlich. Sprich der Quelltext ist frei erhältlich und es fallen keine jährliche Lizenzkosten an. Zudem verfügen diese Content-Management-Systeme über eine aktive Entwicklercommunity: Dadurch wird das CMS laufend weiterentwickelt und Sie laufen nicht Gefahr, dass ihr CMS stehen bleibt oder beispielsweise bekannte Sicherheitslücken nicht geschlossen werden.

Bearbeitung von überall möglich

Für den Benutzer eines CMS ist der grösste Vorteil jener, dass die Inhalte überall via Internet bearbeitet werden können. Zudem ist nach einer kurzen Einarbeitung oder Schulung eine selbstständige Berarbeitung dieser Inhalte möglich. Dadurch besteht keine Abhängigkeit durch eine Webagentur beim Erstellen der Inhalte.

Mit einem CMS können Sie Inhalte von überall bearbeiten - mucowe.ch

CMS individuell erweitern

Ein modernes CMS bietet weiter den Vorteil von zahlreicher Erweiterungen. Die Erweiterungen können beispielsweise Plugins sein, die den Funktionsumfang einer Website erweitern. Dank dieser Erweiterungen lässt sich eine Website stark individualisieren. Gerade das Beispiel von WordPress zeigt: Vom einfachen Blog über einen Online-Shop bis hin zu einer modernen und multimedialen Website können Sie mit diesem CMS unterschiedliche Projekte realisieren. Viele Betreiber kommerzieller Websites verwende das System als Basis und haben es durch Erweiterungen individualisiert.
 

Strukturierte Erfassung hilft bei SEO

Heute ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein entscheidender Faktor, der den Erfolg einer Website bestimmt. Nur wer ein hohes Suchmaschinenranking hat, kann von den Internetbenutzern gefunden werden. Auch in diesem Bereich ist der Einsatz eines Content Management Systems unerlässlich. Denn gute CMS unterstützen Sie dabei, dass die wichtigsen Bestandteile für eine möglichst optimale Auffindbarkeit strukturiert erfasst werden. Beispielsweise können Sie einzelne Unterseiten und Beiträge mit einem Titel (Title), einer Beschreibung (Meta Description) und Schlüsselwörter (Keywords) versehen. Das sind die Begriffe, die ein Benutzer in der Liste der Suchergebnisse angezeigt bekommt, also der erste Kontakt mit Ihrer Website.
 

Wertvolle Statistiken

Zudem können Sie in einem CMS abrufen, welche Inhalte wie oft aufgerufen werden oder auf welchen Seiten sich ein Benutzer besonders lange aufhält. Diese und weitere Kennzahlen wiederum helfen Ihnen, die Inhalte der Website weiter auszubauen und zu optimieren.

Welche CMS werden in der Schweiz am häufigsten eingesetzt?

Dass WordPress, Joomla, Drupal und Typo3 die gängigsten Content Management Systeme sind, gilt nicht nur global, sondern auch für die Schweiz. Wie die Website cmscrawler.com zeigt, sind mehr als 40 Prozent aller Websites aus der Schweiz mit WordPress aufgebaut. Dahinter nehmen die Marktanteile deutlich ab: Joomla (14%), Typo3 (11%) und Drupal (3%). Seit vielen Jahren hält WordPress die Rolle des Marktführers. Weltweit ist davon auszugehen, dass etwa 60% aller neuen Websites auf diesem CMS beruhen.

Doch auch wenn WordPress, Joomla, Drupal oder Typo3 oft eingesetzt werden: Sie sollten sich vorher informieren, welches System für Ihre Zwecke am besten geeignet ist. Es kann hilfreich sein, wenn Sie das gewünschte CMS auf einer Testumgebung aufprobieren. So können Sie testen, ob Ihnen der Umgang mit dem System leicht fällt und ob sich die Vorstellungen umsetzen lassen.
 
So oder so ist es wichtig, dass die Wahl des Content Management Systems sorgfältig vorgenommen wird. Denn es ist mit viel Aufwand verbunden, wenn später beispielsweise eine Datenmigration zu einem anderen CMS vorgenommen werden muss oder wenn sie auf ein veraltetes CMS setzen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl des CMS. Als unabhängige Webagentur können wir Sie optimal beraten. Für Anfragen steht Ihnen Armin Muff unter 041 920 40 69 zur Verfügung oder verwenden Sie untenstehendes Formular.